ComplyCube startet Custom Risk Engine für konfigurierbares AML-Risikoscoring
ComplyCube hat Custom Risk Engine eingeführt, ein Tool zur automatisierten AML-Risikobewertung von Kunden auf Basis der eigenen genehmigten Methodik eines Unternehmens. Firmen können eigene Risikofaktoren, Gewichtungen und Schwellenwerte definieren, anstatt ein festes Scoring-Modell eines Anbieters zu verwenden.
Die Lösung richtet sich an Unternehmen, die bereits etablierte Risikobewertungsmethoden nutzen, diese jedoch noch über Tabellenkalkulationen oder vorgegebene externe Scoring-Modelle anwenden. ComplyCube will damit risikobasierte Due-Diligence-Prozesse konsistenter und besser nachvollziehbar machen.
Unternehmen können ihre eigene AML-Risikomethodik anwenden
Custom Risk Engine unterstützt vier Risikostufen von niedrig bis sehr hoch. Risikofaktoren, Gewichtungen und Schwellenwerte können entsprechend der eigenen genehmigten Richtlinien konfiguriert werden.
Indikatoren mit hoher Relevanz, etwa ein Treffer auf einer Sanktionsliste, können berücksichtigt werden, ohne durch weniger kritische Faktoren abgeschwächt zu werden. Dadurch lässt sich die bestehende AML-Methodik eines Unternehmens genauer im automatisierten Scoring abbilden.
Audit Trails dokumentieren jede Risikobewertung
Die Lösung erstellt für jede Risikoentscheidung einen Audit Trail. Er enthält die Faktoren, die zur Bewertung beigetragen haben, unterstützende Nachweise sowie mögliche manuelle Overrides durch Compliance-Mitarbeiter einschließlich Begründung.
Risikobewertungen können neu berechnet werden, wenn sich Kundendaten ändern. Dadurch bleibt die Bewertung nicht dauerhaft auf dem Stand des Onboardings.
Neue Risikomodelle können auf bestehende Kunden angewendet werden
Wenn ein Unternehmen seine Risikomethodik ändert, kann es eine neue Version veröffentlichen und auf den bestehenden Kundenstamm anwenden. Frühere Nachweise, Entscheidungen und Overrides bleiben erhalten.
Compliance-Teams können damit nachvollziehen, wie frühere Bewertungen entstanden sind und wie spätere Versionen der Methodik die Risikoeinstufung verändert haben.
Risikoscoring wird mit Verifizierung und Monitoring verbunden
Custom Risk Engine kann zusammen mit den bestehenden Verifizierungs-, Screening- und Monitoring-Prozessen von ComplyCube genutzt werden. Dazu gehören biometrische und dokumentbasierte Verifizierung, Sanktionsprüfung, PEP-Screening und kontinuierliches Monitoring.
Die Lösung verbindet Kundenrisikobewertungen mit Daten aus diesen Compliance-Prozessen. Ziel ist eine automatisierte Risikobewertung bei gleichzeitigem menschlichem Kontrollmechanismus und konfigurierbarer Umsetzung der eigenen AML-Richtlinien.
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