Senegal und Luxemburg verstärken ihre digitale Zusammenarbeit, um die Entwicklung des FinTech-Ökosystems voranzutreiben
Am 1. März 2026 empfing der senegalesische Minister für Kommunikation, Telekommunikation und digitale Wirtschaft, Alioune Sall, Frau Laure Huberty, Botschafterin des Großherzogtums Luxemburg, die von einem Vertreter der luxemburgischen Entwicklungsagentur LuxDev begleitet wurde. Thema des Treffens war die Stärkung der bilateralen Zusammenarbeit im digitalen Bereich und die Prüfung von Initiativen, die für die Entwicklung der digitalen Wirtschaft Senegals von großer Bedeutung sind.
In den Diskussionen wurde die Bedeutung der Entwicklung eines strukturierten und wettbewerbsfähigen FinTech-Ökosystems im Senegal hervorgehoben. Zu den wichtigsten Prioritäten zählen die Verbesserung des Rechtsrahmens zur Förderung von Innovationen bei gleichzeitiger Wahrung der Finanzstabilität, die Förderung der regionalen Zusammenarbeit innerhalb der UEMOA zur Gewährleistung von Skalierbarkeit und Interoperabilität sowie die Integration von Finanzen, digitalen Innovationen und Cybersicherheit. Diese Maßnahmen stehen im Einklang mit der Vision Senegals, die digitale Transformation zu nutzen, um die finanzielle Integration, die Modernisierung der Regulierung und die regionale Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.
Die luxemburgische Delegation stellte Pläne zur Einrichtung eines Referenzzentrums für digitale Kompetenzen vor, das als öffentlich-private Partnerschaft organisiert sein soll. Das Zentrum soll als Konvergenzzentrum fungieren, das den akademischen Bereich, Start-ups und Unternehmen miteinander verbindet, als Ausbildungsstätte für strategische Berufe wie Cybersicherheit dienen und als Katalysator für die Beschäftigung junger Menschen und innovationsbasiertes Wachstum wirken. Luxemburg betonte, dass diese Initiative die bestehenden digitalen Infrastrukturprojekte im Senegal, insbesondere den Digital Technology Park (PTN), ergänzen und so für ein kohärentes und nachhaltiges Ökosystem sorgen werde.
Minister Sall betonte, dass diese Initiativen Teil des Neuen Technologieabkommens Senegals sind, also des nationalen Aktionsplans für die digitale Transformation. Er verwies auch auf das Inkrafttreten des Start-up-Gesetzes am 20. November, das Start-ups mit hohem Potenzial und Strukturen zur Förderung des Unternehmertums (SAE) anerkennt und strukturiert, die Attraktivität des Ökosystems stärkt und einen Dachfondsmechanismus zur Mobilisierung von Investitionen im Einklang mit den Prioritäten Senegals für 2050 vorbereitet.
Es wird erwartet, dass das vorgeschlagene Zentrum für digitale Kompetenzen und Innovation das sich entwickelnde digitale Ökosystem des Landes konsolidieren und starke Verbindungen zwischen Kompetenzentwicklung, Innovation, Finanzierung und Regulierungsreform schaffen wird. Das Treffen ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung der strategischen Partnerschaft zwischen Senegal und Luxemburg, die eine integrative, souveräne und wertebasierte digitale Wirtschaft fördert.
Auch lesen
Absa und Thunes führen Absa Global Pay ein, um grenzüberschreitende Geldüberweisungen zu beschleunigen
Nachrichten
Modupay und Banque Misr führen die direkte Integration von Geldautomaten mit FinTech-Karten ein
Nachrichten
Western Union und Sasai Fintech führen eine App für mobile Geldüberweisungen in Südafrika ein
Nachrichten